Dienstag, 29. August 2017

KfW-Darlehen abgelehnt?

Wie bereits oft beschrieben zieht sich die Grundstücksteilung sehr in die Länge. Und solange das Grundstück nicht geteilt ist (d.h. kein separates Grundbuch existiert), können wir auch die Grundschuld nicht auf unser Teil(!)grundstück eintragen lassen. Deshalb hatten wir auch die Finanzierung noch nicht fest gemacht.

Natürlich haben wir uns vor Grundstückskauf von diversen Banken beraten lassen, um sicherzugehen, dass man unseren Hausbau letzten Endes auch finanzieren würde. Dies stand glücklicherweise immer außer Frage.

So haben wir in den letzten Monaten fleißig Konditionen verglichen, verhandelt, gefeilscht… und vor vier Wochen die Finanzierung beantragt, da die Teilung wohl bald durch sein sollte. Ein Baustein dabei ist natürlich der KfW-Kredit, denn wir bauen ja ein KfW55-Haus. Vor zwei Wochen bekamen wir dann die Nachricht, dass der KfW-Kredit abgelehnt wurde!


Unsere Reaktion könnt ihr euch sicherlich vorstellen – wir sind fast vom Stuhl gefallen! Was war da los? Tja, eigentlich ganz einfach: Auf die Hausnummer 19 wurde bereits ein KfW-Darlehen beantragt – ja klar, von der anderen Baufamilie; die bauen ja schließlich auf dem gleichen Grundstück ein Haus.

Nun akzeptiert die KfW offenbar nicht, dass zwei Baufamilien auf dem gleichen Grundstück ein KfW-gefördertes Haus bauen – klingt komisch, ist aber so. Die Lösung lag also nah: Wir brauchten eine neue KfW-Online-Bestätigung von unserem Energieberater mit unserer neu zugeordneten Hausnummer 19A. Und das ging tatsächlich mal richtig schnell: einen Tag später hatten wir das Dokument (großes Lob an unseren Energieberater) und einen weiteren Tag später grünes Licht von der KfW.

Heute haben wir die Darlehensverträge unterschrieben und freuen uns, dass wir diesen wichtigen Punkt erledigt haben.

Nun sind wir gespannt, wann wir die Grundschuld eintragen können – hoffentlich bald…

Donnerstag, 10. August 2017

Bauantrag unterschrieben

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Am 28. Juli hat unsere Vermesserin tatsächlich den Vorabzug des Projekteintrags an unseren Genehmigungsplaner geschickt, den dieser auch sogleich abnickte. Wir hatten ja so unsere Zweifel, ob der Projekteintrag noch vor dem Urlaub unserer Vermesserin erledigt werden würde – aber das Original wurde in der folgenden Woche per Post an I.f.T. Hauske verschickt.

Die Rechnung für den Projekteintrag erhielten wir übrigens äußerst fix (also eigentlich sehr untypisch in Anbetracht der bisherigen Geschwindigkeit unserer Vermesserin). Der Rechnungsbetrag ließ uns denn auch kurz nach Luft schnappen, aber was soll man machen...

Am 4. August meldete sich dann unser Genehmigungsplaner mit der freudigen Nachricht, dass der Bauantrag nun fertig ist und auf unsere Unterschriften wartet.


Heute trafen wir uns zur Durchsicht der Unterlagen bei I.f.T. Hauske: Nachdem die letzten kleinen Fehler korrigiert waren, ließen wir die Kugelschreiber glühen. Nun ist es also tatsächlich vollbracht: Wir haben endlich unseren Bauantrag unterschrieben!

Jetzt heißt es: Warten.
Warten auf die Eingangsbestätigung...
Warten auf eventuelle Nachfragen durch das Bauamt...
Warten auf die Baugenehmigung... hoffentlich!

Mittwoch, 26. Juli 2017

Grundstücksnummer und Briefkasten angebracht

Kürzlich wurden wir ja vom Vermessungsamt über die geplanten Hausnummern informiert und um Stellungnahme gebeten. Wir stimmten natürlich zu.

Heute bekamen wir noch einmal Post vom Vermessungsamt, dass die Hausnummern nun also endgültig festgelegt werden. Sehr schön – es geht voran.

Am Wochenende haben wir gleich mal einen Briefkasten mit unserer Hausnummer angebracht:

Nicht schön, aber selten :-)

Jetzt fehlt quasi nur noch das passende Haus zum Briefkasten!

Freitag, 21. Juli 2017

Genehmigungsplanung freigegeben

Es ist vollbracht: Da all unsere Anmerkungen und Änderungswünsche problemlos und korrekt eingearbeitet wurden, haben wir die Genehmigungsplanung heute freigegeben – ein kleiner Meilenstein für uns!

Nun ist unsere Vermesserin am Zug...

Dienstag, 18. Juli 2017

Genehmigungsplanung erhalten

Mit einer minimalen Verspätung haben wir am 10. Juli den Vorabzug der Bauantragsplanung von I.f.T. Hauske bekommen. Diese galt es zu prüfen und – im besten Falle – direkt freizugeben.

Vorher mussten allerdings noch einige Dinge erledigt werden:
  • Information an den Schallgutachter zum Aufbau der Außenwände, Fenster und Rollläden sowie anschließende Rücksprache mit dem Schallgutachter, ob wir die Schallschutzvorgaben mit der gegebenen Planung auch tatsächlich erfüllen werden
  • Rücksprache mit dem Bauamt, bzgl. Kfz-Stellplatz und Müllstellplatz (so vom Genehmigungsplaner empfohlen)
  • Grobe Küchenplanung um sicherzustellen, dass der Küchengrundriss wirklich sinnvoll ist und das Fenster an der richtigen Stelle sitzt

Nach Erhalt der angeforderten Informationen machte sich der Schallgutachter an die Arbeit und zeigte sich zuversichtlich, dass wir die Schallschutzvorgaben einhalten – sehr schön! Leider mussten wir letzten Endes mehrfach bei I.f.T. Hauske nachhaken bis wir die notwenigen Daten bekamen.

Merke für die Zukunft: Besser einmal öfter nachfragen, damit Dinge auch tatsächlich zeitnah erledigt werden, denn alle Beteiligten (vom Vermesser über den Planer bis hin zum Tiefbauer und Bauunternehmen) sind stark ausgelastet; die Auftragsbücher sind rappelvoll. Glücklicherweise haben wir trotzdem das Gefühl, dass alle am Ball bleiben und ihr Möglichstes tun – weiter so!

Die Rücksprache beim Bauamt brachte kein definitives Ergebnis; unser Bearbeiter tut sich etwas schwer damit sich festzulegen. Wir werden nun den Müllstellplatz neben das Haus verschieben, aber den Kfz-Stellplatz einen Meter in die Bauflucht ragen lassen – das sollte unser Bearbeiter gerade noch akzeptieren können, damit der „Vorgartencharakter“ gegeben ist, der offenbar so wichtig ist.

Die Küchenplanung (dazu später mehr) hat ergeben, dass das Fenster noch etwas verschoben werden sollte. Wir hoffen, dass unser Genehmigungsplaner von I.f.T. Hauske dies kulanterweise noch ändert.

Bei der Durchsicht des Vorabzugs sind uns noch einige Kleinigkeiten aufgefallen, die vermutlich nicht ganz korrekt sind bzw. zu denen wir Fragen haben. Außerdem haben wir uns tagelang über die Höhe des Hauses den Kopf zerbrochen. Zur Erinnerung: unser Grundstück ist „krumm und schief“, d.h. es fällt von rechts nach links ab (um ca. 30) und von vorne nach hinten (um ca. 60-90 cm). Letzten Endes haben wir uns nun dazu entschieden, das Haus doch um 15cm höher zu positionieren als vom Genehmigungsplaner vorgeschlagen, da es sonst – nach unserer Meinung – zu sehr unterhalb des Fußwegs/Straßenniveaus liegen würde. Dieses Thema hat uns einige Tage beschäftigt und als Laie kann man sich nur schwer vorstellen, um was für Dimensionen es da geht. Was sind schon ein paar Zentimeter?

Nun hoffen wir natürlich auf baldige Einarbeitung unserer Kommentare und Änderungswünsche, sodass wir die Genehmigungsplanung freigeben können und unsere Vermesserin unser Haus in den Lageplan einzeichnen kann, bevor sie am 05. August in den Sommerurlaub geht.

Ob das wohl klappt? Die Baufrau hat sich fest vorgenommen Ende der Woche bei allen Beteiligten nachzufragen wie der Stand der Dinge ist – wir lernen ja schließlich dazu :-)

Update (20. Juli 2017): 

Wir sind beeindruckt, und zwar gleich doppelt:
  • Nur zwei Tage hat es gedauert, bis der Genehmigungsplaner unsere Kommentare und Änderungswünsche eingearbeitet hat und wir heute den Vorabzug der Bauantragsplanung zur Prüfung und Freigabe bekommen haben.
  • Es folgte ein Anruf beim Schallgutachter, um zu erfahren wie der Stand der Dinge ist. Rückmeldung: Das Schallgutachten ist fertig. Wir erfüllen die Schallschutzvorgaben mit der gegebenen Planung. Das Gutachten ist bereits in der Post und auf dem Weg zu uns.

Das heutige Abendprogramm steht damit fest: Prüfung des Vorabzugs der Bauantragsplanung – wir wollen ja nichts übersehen – und Lesen des Schallgutachtens, das wir hoffentlich heute im Briefkasten finden werden.

Samstag, 1. Juli 2017

Gartenarbeit

Auch wenn es in Berlin derzeit wirklich sehr viel regnet, haben wir heute einmal begonnen unseren „Dschungel“ zu bearbeiten. In zwei regenfreien Stunden haben wir ca. 5m² Grundstück von Unrat und Unkraut befreit.

5 m² gerodet - fehlen nur noch 725m²  :-)

Anschließend haben wir ein paar Radieschen und Erbsen ausgesät. Wir lassen uns mal überraschen, ob daraus etwas wird oder ob die zahlreichen Schnecken sich über die Pflanzen hermachen.

Es kreucht und fleucht

Besonders interessant fanden wir außerdem, was wir alles im Boden gefunden haben.

Zeitzeugen: Man sieht, wir sind definitiv im Ostteil Berlins (VEB)
 
Update (16. Juli 2017): 

Auch am letzten und an diesem Wochenende waren wir wieder fleißig auf unserem Grundstück: Wir kämpfen uns Meter um Meter voran. Schätzungsweise ein Drittel der Fläche haben wir bis jetzt bearbeitet. Allerdings gibt es einige Wurzeln bzw. Stämme, die so massiv sind, dass wir sie mit bloßer Muskelkraft nicht entfernen können. Hier werden wir später einen Baggerfahrer um Hilfe bitten müssen.

Glücklicherweise macht uns die Gartenarbeit wirklich großen Spaß und wir sind immer noch sehr motiviert bei der Sache. Auch die Baukinder sind gern auf dem Grundstück und entdecken immer wieder spannende Dinge in unserem „Dschungel“.

Letztes Wochenende haben wir abends sogar noch auf unserem Grundstück gegrillt – da kommt schon ein bisschen Eigenheim-Feeling auf und die Vorfreude steigt :-)

Stück für Stück arbeiten wir uns voran
.
 

Freitag, 30. Juni 2017

Planungsdurchsprache beim Genehmigungsplaner

An diesem verregneten Freitag hatten wir unseren Termin beim Genehmigungsplaner von I.f.T. Hauske in Bernau. Auch dieses Gespräch hat die Baufrau allein bestritten, was allerdings nicht weiter schlimm war. Es wurden nicht nur die Position und Höhe des Hauses besprochen (was in unserem Fall nicht ganz trivial ist, da unser Grundstück „krumm und schief“ ist, also einige Höhenunterschiede aufweist), sondern auch Einfahrt, Carport, Müllstellplatz etc.

Gesprächsnotizen Genehmigungsplanung - alles klar? :-)

Außerdem diskutierten wir noch einige Besonderheiten, wie zum Beispiel das vom Bauamt geforderte Schallgutachten: der Genehmigungsplaner merkte an, wie ungewöhnlich es ist, dass dieses bereits mit(!) dem Bauantrag einzureichen ist; normalerweise würden die Bauämter mit Baugenehmigung einfach die Auflage stellen, dass ein Schallgutachten erstellt werden muss.

Wir sind nun so verblieben, dass der Genehmigungsplaner die Pläne in der nächsten Woche fertigstellt und die Baufrau diese noch einmal beim Bauamt vorlegt, um zwei letzte Dinge (Carport und Müllstellplatz) abzusprechen, bevor wir diese endgültig freigeben. Anschließend muss unsere Vermesserin das Haus in den Lageplan einzeichnen. Wenn dann auch noch das Schallgutachten vorliegt, können wir den Bauantrag unterschrieben und einreichen.

Zu einer ungefähren Prognose, wie lange es wohl noch dauern wird, bis der Bauantrag unterschrieben werden kann, wollte sich unser Genehmigungsplaner nicht hinreißen lassen… Wir hoffen das Beste!

Montag, 26. Juni 2017

Grundstücksteilung: Die Unendliche Geschichte

Bereits im November 2016 hatten wir unsere Vermesserin mit der Grundstücksteilung beauftragt. Ein erster Termin für die Teilungsvermessung im Februar 2017 musste abgesagt werden. Im April 2017 konnte die Teilungsvermessung dann abgeschlossen werden. Anschließend erklärte uns unsere Vermesserin, dass sie nun die Unterlagen fertigstellt und beim Katasteramt einreicht.

Am 26. Mai informierte sie uns per Email: „Die Vermessungsschriften sind derzeit nochmals auf meinem Tisch, gehen aber nächste Woche wieder raus.“ Wir sind also davon ausgegangen, dass die Unterlagen längst beim Katasteramt liegen – tja, falsch gedacht!

Während wir uns eine Woche Auszeit an der Ostsee gönnten, erhielten wir einen Anruf von der anderen Baufamilie, die sich beim Katasteramt nach dem Bearbeitungsstand erkundigen wollte. So stellte sich zufällig heraus, dass die Unterlagen noch gar nicht beim Katasteramt vorliegen. Auf anschließende Nachfrage bei unserer Vermesserin (am 19. Juni) und die Aufforderung uns klar aufzuzeigen, welche Arbeitsschritte noch fehlen (und wie der Zeitplan dafür ist) und wann die Unterlagen an das Katasteramt übersendet werden, wurden wir leider vertröstet: „Ich gebe Ihnen spätestens morgen Bescheid“ – das ist nun eine Woche her und wir haben noch nichts von ihr gehört.

Heute folgte also eine erneute Nachfrage. Wir sind sehr überrascht über dieses Verhalten und nun gespannt, ob/wann wir eine detaillierte Rückmeldung erhalten.

Auszeit an der Ostsee

Baufamilie gemeinsam am Strand 

Update (28. Juni 2017): 

Nun haben wir doch endlich Nachricht von unserer Vermesserin erhalten.

Zunächst die weniger erfreuliche Info: Die offizielle Bearbeitungsdauer durch das Vermessungsamt liegt wohl offiziell bei 3 Monaten (also bis Ende September 2017), aufgrund fehlender Kapazitäten, Urlaub, Krankheit und einer Systemumstellung.

Aber: Unsere Vermesserin hat wohl am Montag einen Termin bei unserem Bearbeiter und wird die Dringlichkeit unserer Sache persönlich vortragen. Da sie das Vermessungsamt offenbar nur sehr selten mit solchen Anfragen behelligt, ist sie guter Dinge, dass unsere Grundstücksteilung vorgezogen wird.

Im Anschluss an den Termin, so versprach unsere Vermesserin, würde sie uns unverzüglich Bescheid geben. Wir werden sehen…

Update (14. Juli 2017): 

Unter „unverzüglich“ verstehen wir zwar etwas anderes, aber wir wollen mal anerkennen, dass wir heute (2 Wochen später) ein kleines Update von unserer Vermesserin erhalten haben: Unsere Akte hat nun einen Dringlichkeitsvermerk; trotzdem konnte die Bearbeiterin beim Amt nicht sagen, wann diese bearbeitet wird.

Außerdem: Ab 5. August wird unsere Vermesserin im Sommerurlaub sein. Ob sie es wohl schaffen wird, unser Haus in den Lageplan einzutragen (sobald die Genehmigungsplanung final ist), damit wir endlich den Bauantrag einreichen können? Bei dem Tempo, das die Dame in den letzten Monaten an den Tag gelegt hat, sind wir eher pessimistisch…

Update (17. Juli 2017): 

Wir haben Post vom Vermessungsamt bekommen mit der Information zu den geplanten Hausnummern: Wir erhalten den Buchstabenzusatz „A“; unsere Hausnummer wird also die 19A sein. Wieso, weshalb, warum ist in der Berliner „Verordnung über die Grundstücksnummerierung (Nummerierungsverordnung - NrVO)“ beschrieben – total verrückt, für was es alles eine separate Verordnung gibt...

Zumindest wird offenbar tatsächlich an unsere Akte gearbeitet, das ist doch schon mal was!



Samstag, 10. Juni 2017

Schatz, ich glaube wir haben einen Dschungel gekauft

Heute waren wir mal wieder auf unserem Grundstück, auf dem natürlich mittlerweile der Frühling ausgebrochen ist:

Idylle im Juni 2017

Zum Vergleich nochmal der Zustand im Februar nachdem die Bäume gefällt wurden:

Tristesse im Februar 2017

Mittlerweile sieht unser Grundstück eher nach Dschungel aus als nach zukünftiger Baustelle. Aber Bausohn und Bautochter finden ihren Abenteuerspielplatz toll – also belassen wir den Zustand vorerst so wie er ist :-)

Sonnenschein im Juli 2017

Regen im Dezember 2016

Mittwoch, 7. Juni 2017

Baubegleitende Qualitätskontrolle beauftragt

Unser Bauherrenberater vom Bauherrenschutzbund begleitet uns nun schon seit geraumer Zeit: Vor ca. zwei Jahren hat er bereits die Bauleistungsbeschreibung eines potentiellen Bauträgers für uns geprüft. Im letzten Jahr haben wir uns mit ihm unser Grundstück angeschaut, um zu verstehen, was es zu beachten gilt. Außerdem hat er den Kontakt zum Bauanwalt hergestellt, der für uns den Grundstückskaufvertrag geprüft und die Teilungsvereinbarung aufgesetzt hat.

Da wir mit ihm durchweg positive Erfahrungen gemacht haben, stand natürlich außer Frage, dass wir ihn auch für die baubegleitende Qualitätskontrolle engagieren wollten. Deshalb baten wir vor einiger Zeit um ein konkretes Angebot, welches wir am Pfingstsonntag erhalten und heute dankend angenommen haben.

Na dann: Auf gute Zusammenarbeit!

Mittwoch, 31. Mai 2017

Erster Kontakt zum Genehmigungsplaner

Heute erhielten wir eine Email von unserem Genehmigungsplaner von I.f.T. Hauske. Er hat sich kurz vorgestellt und erklärt, dass er bereits begonnen hat unser Bauantragszeichnungen vorzubereiten. Außerdem wird es demnächst einen Termin zur Planungsdurchsprache geben, bei dem wir gemeinsam die Position des Hauses auf dem Grundstück festlegen werden.

Update (26. Juni 2017):

Der Termin zur Planungsdurchsprache wird noch in dieser Woche stattfinden. Herr Hauske sagte uns außerdem zu, sich umgehend telefonisch mit ALB in Verbindung zu setzen, um die fehlenden Informationen zur Erstellung des Schallschutznachweises zu besprechen. Da Herr Hauske offenbar bereits mehrfach mit ALB zusammengearbeitet hat, hoffen wir auf eine unkomplizierte Kommunikation zwischen allen Beteiligten.

Dienstag, 23. Mai 2017

Dritte Entwurfsplanung / Walmdach mit 30° Dachneigung

Wir haben uns nun also für eine erhöhte Dachneigung entschieden, genauer gesagt für ein Walmdach mit 30° Dachneigung (anstatt 23°). Außerdem wird das Dach nicht als „Kaltdach“ ausgeführt, sondern es wird gedämmt und beheizt. So entsteht ein ca. 30m² großer Abstellraum, den wir als Kellerersatz nutzen werden.

Unser Traumhaus im Osten Berlins

Update (24. Mai 2017): 

Heute haben wir die Entwurfsplanung freigegeben. Dieser Arbeitsschritt ist nun abgeschlossen. Als nächstes folgt die Genehmigungsplanung, also die Erstellung des Bauantrags.

Montag, 22. Mai 2017

Schallschutznachweis: Schallgutachten beauftragt

Da unser Grundstück an der S-Bahntrasse liegt, fordert das Bauamt ein Schallgutachten um gesunde Wohnverhältnisse nachzuweisen. Dieses müssen wir separat beauftragen und mit dem Bauantrag einreichen.

Bereits vor einigen Monaten haben wir uns einige Angebote eingeholt und mussten feststellen, dass so ein Schallgutachten nicht billig ist! Auch die Preisspanne war beachtlich, d.h. es lohnt sich Angebote zu vergleichen.

Zwei der Angebote hat die Baufrau außerdem mit dem Bauamt besprochen um sicherzustellen, dass die angebotenen Leistungen auch den Anforderungen des Bauamtes entsprechen. Außerdem scheint es einige schwarze Schafe in diesem Bereich zu geben, so wusste das Bauamt zu berichten – und diese wollen wir natürlich meiden!

Nachdem es mit unserem Favoriten leider noch einige Unstimmigkeiten zum ursprünglichen Angebot gab, konnten wir uns glücklicherweise einigen. Nun haben wir also das ALB Akustiklabor Berlin beauftragt. Sobald alle benötigten Informationen vorliegen, benötigt ALB ca. 3-4 Wochen zur Erstellung des Schallschutznachweises.

Update (31. Mai 2017):

ALB hat einige fehlende Informationen angefragt.

Update (07. Juni 2017):

Die Baufrau hat die offenen Fragen an den Genehmigungsplaner weitergeleitet.

Montag, 8. Mai 2017

Zweite Entwurfsplanung / Angebote erhöhte Dachneigung

Noch während unseres Urlaubs erhalten wir die zweite Entwurfsplanung, in die unsere Änderungswünsche eingearbeitet wurden. Bis auf eine letzte Kleinigkeit sind wir nun absolut zufrieden mit den Grundrissen.

Außerdem haben wir zwei Angebote für die von uns angefragte erhöhte Dachneigung bzw. das flache Satteldach erhalten. Uns wurden zwei mögliche Varianten aufgezeigt und was diese kosten würden. Das Angebot ist gewohnt transparent – sehr gut.

Update (12. Mai 2017): 

Zu der von uns favorisierten Variante haben wir noch einige Fragen, die wir an unsere Architektin weitergeleitet haben.

Update (17. Mai 2017): 

Heute erhielten wir einen Anruf der Architektin, um unsere Fragen zu diskutieren. Wir konnten alles klären und werden die entsprechend überarbeitete Entwurfsplanung in den nächsten Tagen erhalten.

Mittwoch, 26. April 2017

Erste Entwurfsplanung / Architektengespräch

Nun hatten wir endlich unseren ersten Architektentermin. Leider musste der Bauherr arbeiten, sodass die Baufrau das 3,5-stündige Gespräch im Hause Roth allein bestritten hat.

Glücklicherweise hatten wir schon gut vorgearbeitet: Alle Unterlagen (wie bspw. Leitungspläne der diversen Versorger, Baugrundgutachten sowie Vorabzug des Lageplans) lagen vor und auch vom Grundriss hatten wir schon sehr konkrete Vorstellungen. Diese schickten wir natürlich bereits vorab an unsere Architektin.

Im ersten Teil des Gesprächs wurde zunächst einmal erläutert, was uns in den nächsten Monaten bis zum Baubeginn erwartet:
  • Entwurfsplanung (ca. 1-2 Monate) 
  • Genehmigungsplanung (ca. 1-2 Monate) => Bauantrag
  • Genehmigungsverfahren (ca. 1-6 Monate) => Baugenehmigung 
  • Fortgeschriebene Planung (ca. 1-2 Monate) => Bauphase

Anschließend wurden diverse andere Dinge besprochen, die speziell unser Grundstück betreffen, wie bspw. der Nachweis der Kampfmitteln-Freiheit und die Erstellung des Schallgutachtens (beides für unseren Bauantrag erforderlich) und die notwendigen Erdarbeiten.

Dann ging es endlich um den spannendsten Teil: die Grundrisse! Unsere Architektin zeigte uns die Entwürfe, die sie für uns ausgearbeitet hatte – basierend auf unseren Skizzen, Wünschen und Vorgaben. Die Baufrau war sehr beeindruckt und vor allen Dingen sehr erleichtert, dass alles was wir uns überlegt hatten umsetzbar war.


Die Grundrisse wurden während des Gesprächs auf einem großen Bildschirm präsentiert, auf dem man auch gleich mitverfolgen konnte, wie die Architektin die ersten Änderungen vornahm und ob diese gefielen. Noch am selben Abend erhielten wir per Email die durchgesprochenen und angepassten Entwürfe zur Durchsicht.

Unser Fazit: Mit dem Architektengespräch und der ersten Entwurfsplanung sind wir wirklich mehr als zufrieden. Unsere Architektin ist sympathisch, kompetent und schnell, so wie wir es uns wünschen – weiter so!

Update (28. April 2017):

Nachdem auch der Bauherr die Grundrisse durchgesehen hat, haben wir uns noch für einige kleine Änderungen entschieden, die wir an die Architektin weiterleiten.

Am nächsten Tag geht es für Bauherr, Baufrau, Bausohn und Bautochter in den wohlverdienten Urlaub…

Update (01. Mai 2017):

Auch im Urlaub ist die Hausplanung natürlich Thema und wie sollte es auch anders sein: Es kommen noch einige neue Gedanken auf. Vor allem die Baufrau macht sich Gedanken darüber, ob wohl genug Stauraum vorhanden sein wird.

Eigentlich sind wir davon ausgegangen einiges im Dachgeschoss (23° Dachneigung) unterbringen zu können. Doch den Entwürfen kann man entnehmen, dass dort nicht viel Platz ist und unter dem Walmdach am höchsten Punkt nur ca. 1,50m Luft nach oben ist.

Nun überlegen wir die Dachneigung auf zu erhöhen und ein flaches Satteldach anstelle des Walmdachs zu beauftragen. Diese Überlegungen senden wir sogleich an unsere Architektin und bitten um ein Angebot. Wir sind gespannt!

Mittwoch, 19. April 2017

Besuch im Fliesenparadies

Da die Baufrau einen Vormittag frei hatte, hat sie sich einmal im Fliesenparadies in Berlin-Kaulsdorf umgesehen, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

Vielleicht so?

Der Eindruck war recht gut, aber die Entscheidung wird uns sicher nicht leicht fallen. Das liegt zum einen am großen Angebot, zum anderen daran, dass wir natürlich kein unbegrenztes Budget haben.

Glücklicherweise war uns bereits im Voraus klar, dass der von Roth veranschlagte Fliesenpreis von 30€/m² vermutlich nicht ausreichen wird, sodass die Baufrau heute nicht weiter überrascht war: Vor allem großformatige Fliesen sind teurer – und das nicht nur was den Quadratmeterpreis betrifft, sondern auch was das aufwändigere Verlegen der Fliesen angeht. Hier haben wir bereits mehr Budget eingeplant.

Außerdem gut zu wissen: Im Fliesenparadies werden nicht nur Fliesen verkauft, sondern auch Laminat, Holz- und Design-Böden, sogar Terrassen-Platten – hier werden wir sicherlich fündig werden.

Freitag, 7. April 2017

Teilungsvermessung abgeschlossen

Bereits im November 2016 hatten wir die Vermesserin beauftragt. Ein erster Termin für die Teilungsvermessung im Februar 2017 musste abgesagt werden, da die vorbereitenden Arbeiten wegen Bodenfrost nicht abgeschlossen werden konnten. Außerdem scheint es problematisch gewesen zu sein, an alle Grenzsteine zu gelangen, da diese teilweise hinter unserem Zaun zur S-Bahntrasse liegen.

Heute fand nun also der offizielle Termin zur Teilungsvermessung statt, zu dem auch alle Nachbarn eingeladen waren. Der Nachbar an der linken Grenze nahm am Termin teil und konnte einiges Interessantes berichten, z.B. von dem alten Haus, das einmal auf dem Grundstück stand, im Zweiten Weltkrieg zerstört und später abgerissen wurde.

Was genau ist nun während des Termins passiert?


Zunächst ist unsere Vermesserin mit uns die Katasterunterlagen durchgegangen. Besonders beeindruckend: Sie hatte sogar alte Unterlagen von 1919 und 1924 vorliegen, als die Flurstücke in dieser Straße nach und nach gebildet wurden.

Anschließend sind wir die Grenzpunkte abgeschritten und haben jeden einzeln durchgesprochen. Glücklicherweise sind sie alle recht unproblematisch gelegen, d.h. es müssen keine Nachbarzäune oder ähnliches versetzt werden.

Zum Schluss hat unsere Vermesserin noch erklärt wie es weiter geht: Sie stellt die Unterlagen fertig und reicht sie beim Katasteramt ein. Dann werden alle Beteiligten vom Katasteramt informiert und haben noch ein Vetorecht, wobei es jedoch aus unserer Sicht eigentlich keine strittigen Punkte mehr gibt. Letztendlich werden separate Grundbücher angelegt, was laut unserer Vermesserin ca. 2-3 Monate dauern wird.

Nun sind wir sehr erleichtert, dass dieser offizielle Termin endlich hinter uns liegt und die nächsten Schritte folgen können. Wir sind gespannt, wann wir die separaten Grundbücher letzten Endes in Händen halten werden!? 

Freitag, 24. März 2017

Neuer Termin für Teilungsvermessung

Nachdem der ursprüngliche Termin für die Teilungsvermessung im Februar wegen Bodenfrost abgesagt werden musste, konnten wir nun einen neuen Termin Anfang April vereinbaren.

Zwischenzeitlich gab es noch einige Diskussionen wie das Grundstück optimal zu teilen ist, damit die zwei geplanten Einfamilienhäuser passen. Grund für die Diskussionen war, dass die Straßenfront des Grundstücks doch einige Zentimeter schmaler ist als angenommen. Aber unsere Vermesserin hat uns nun einen Teilungsvorschlag gemacht, mit dem beide Häuser passen.

Wir drücken die Daumen, dass Anfang April alles glatt läuft!

Freitag, 17. März 2017

Baugrundgutachten erhalten

Wie wir schon vor dem Grundstückskauf auf HistoMap Berlin recherchiert haben, stand auf unserem Grundstück einst ein Haus, welches vermutlich während des Zweiten Weltkriegs zerstört und in den Sechziger Jahren abgerissen wurde. Später, in den Achtziger und Neunziger Jahren, befand sich auf dem Grundstück ein Spielplatz. Aus einer Orientierenden Altlastenuntersuchung wussten wir außerdem schon vor dem Grundstückskauf, dass sich Bauschutt und Fundamentreste im Boden befinden. Dementsprechend haben wir uns auf umfangreiche und kostspielige Erdarbeiten eingestellt.

Nachdem wir das Baugrundgutachten erst letzte Woche beauftragt haben, halten wir es nun in den Händen. Aufgrund des Vorwissens wurde nicht mit Aufschlussbohrungen gespart um den Baugrund vollständig bewerten zu können. Es wurden sieben Bohrungen durchgeführt, auf „unproblematischen“ Grundstücken sind es in der Regel nur zwei.

Glücklicherweise ist das Gutachten deutlich positiver ausgefallen als wir erwartet hatten: Die Eingriffe in den Boden und die Entsorgung von Bauschutt werden sich wohl auf ein Minimum beschränken lassen. Das freut uns (und unser Bau-Budget) natürlich sehr!

Montag, 13. März 2017

Baugrundgutachten beauftragt

Das ging nun aber mal richtig fix, so wie man sich das wünscht: Am Donnerstag hat die Baufrau die Beratungsgesellschaft für Geochemie und Umweltanalytik (BEGUMA) kontaktiert um das Baugrundgutachten mit Gründungsempfehlung zu beauftragen. Rückruf zur Klärung einiger Details und anschließende Auftragsbestätigung folgten noch am gleichen Tag.

Heute dann die Nachricht, dass die Arbeiten auf dem Grundstück schon morgen durchgeführt werden könnten. Das klingt doch super – los geht‘s!

Freitag, 3. März 2017

Was werden unsere Hausanschlüsse kosten?

Um diese Frage im Detail zu beantworten hat die Baufrau die diversen Versorger kontaktiert und um Kostenvoranschläge gebeten. Sehr positiv: Alle Ansprechpartner waren überaus freundlich und hilfsbereit. Noch positiver: Bei einigen Versorgern braucht man gar keinen persönlichen Ansprechpartner mehr, da die Kostenvoranschläge in Minutenschnelle einfach online anhand einiger weniger Angaben generiert werden können.

Natürlich hatten wir schon vorher eine ungefähre Vorstellung davon, was die Hausanschlüsse kosten werden. Aber für die Beantragung der Finanzierung wollten wir es nun doch genauer wissen. Glücklicherweise decken sich die Kostenvoranschläge mit unseren Erwartungen.

Auch die Leitungspläne der diversen Versorger haben wir bereits vor einiger Zeit angefordert und mittlerweile erhalten. Auch hier ist positiv anzumerken, dass es genügt eine zentrale Anfrage für alle Versorger über das Leitungsauskunftsportal zu stellen.

Nun müssen wir noch klären, welche Auflagen es für die Hauseinführung eventuell gibt.

Donnerstag, 2. März 2017

Die Entscheidung ist gefallen: Wir bauen mit Roth Massivhaus

Nach diversen Gesprächen in den letzten Monaten mit lokalen Hausbaufirmen in und um Berlin haben wir uns nun entschieden: Wir bauen mit Roth Massivhaus ein KfW-Effizienzhaus 55 mit ca. 150m² auf zwei Vollgeschossen.


Heute haben wir unseren Bauvertrag unterschrieben. Wir sind erleichtert und sehr happy, dass wir eine Hausbaufirma gefunden haben, die uns einen hohen Standard bietet und mit der auch unser Baubegleiter vom Bauherrenschutzbund bisher stets gute Erfahrungen gemacht hat.

Nun sind wir gespannt, wann wir unseren Architekten kennenlernen. In der Zwischenzeit werden wir uns um die finale Finanzierung und das Baugrundgutachten kümmern.

Update (24. März 2017):

Nun hat es doch etwas gedauert, bis Roth sich gemeldet hat:

Nach 3 langen Wochen wurde unser Bauvertrag durch Roth bestätigt. Wir haben eine ausführliche Übersicht über die nächsten Schritte bekommen, mit Checklisten und einigen Hausaufgaben. Glücklicherweise haben wir schon vorgearbeitet und sind folglich bereits gut vorbereitet.

Weitere zwei Tage später hat sich dann unsere Architektin gemeldet, um die nächsten Schritte zu erläutern und einen Termin für das erste Planungsgespräch zu vereinbaren. Ende April ist es dann soweit: Wir planen unser Traumhaus!

Donnerstag, 16. Februar 2017

Baaaaaum fällt!

Heute ging es richtig rund auf unserem Grundstück: Die Bäume, die leider im Weg standen, wurden gefällt – allen voran die riesige Tanne vor dem zukünftigen Hauseingang.

Früh morgens hat die Baufrau dem Baumprofi und seinen Kollegen das Grundstück aufgeschlossen. Mittags kam die Zwischeninfo, dass bereits alle Baumarbeiten abgeschlossen sind und dass nun noch die Wurzel der Tanne herausgefräst werden würde. Das ging ja schnell…

Nun sieht das Grundstück ganz kahl aus. Hier der Vorher-Nachher-Vergleich:

Vorher

Nachher

Mittwoch, 15. Februar 2017

Nun sind wir Eigentümer!

Gestern haben wir die Kostenrechnung für die Eintragung als Eigentümer im Grundbuch erhalten. Die Baufrau hatte erstmal Zweifel, ob die Grundbucheintragung damit etwa schon erledigt sein sollte, oder ob wir erstmal zahlen müssten bevor die Eintragung vorgenommen wird. 

Warum diese Zweifel? Wir hatten schon des Öfteren gehört, dass die Grundbucheintragung extrem lange dauern kann. Uns wurde sogar von einem Fall berichtet, in dem die Familie schon in ihrem Neubau wohnte, als die Grundbucheintragung endlich stattfand – unglaublich...

Doch wir haben offenbar Glück und einen flinken Bearbeiter erwischt. Ein Anruf im Grundbuchamt brachte Klärung: Wir stehen tatsächlich schon im Grundbuch und sind damit amtliche Eigentümer!

Mittwoch, 8. Februar 2017

Teilungsvermessung abgesagt

Heute hat uns unsere Vermesserin darüber informiert, dass unser offizieller Termin der Teilungsvermessung leider verschoben werden muss. Schade… Aufgrund des gefrorenen Bodens können die notwenigen Arbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden: Es müssen vorhandene Grenzsteine in 60 cm Tiefe aufgesucht und neue Grenzsteine gesetzt werden. Einen neuen Termin haben wir leider noch nicht.

Unterdessen trudeln ein paar neue Rechnungen ein: Die Grundstückshaftpflicht, die Grundsteuer und die Berliner Stadtreinigung möchten bezahlt werden.

Montag, 30. Januar 2017

Ein Erdloch unbekannter Herkunft

Oha – das sind Worte, die wir gehofft hatten nicht zu lesen!

Kürzlich haben wir ja bei der Berliner Senatsverwaltung um Stellungsnahme zur eventuellen Belastung unseres Grundstücks mit Kampfmitteln gebeten (siehe hier). Diese ist leider nicht so positiv ausgefallen, wie wir uns das erhofft hatten: Die Auswertung der Luftbilder förderte „ein Erdloch unbekannter Herkunft“ zu Tage.

Dazu wurde folgender Hinweis gegeben: „Bodenvertiefungen und Gewässer sind sowohl in der Kriegs- als auch in der Nachkriegszeit dazu genutzt worden, nicht mehr benötigte Waffen und Munition zu entsorgen.“ Dementsprechend wurde die „dringende Empfehlung vor einem Baubeginn zumindest die von Bodeneingriffen betroffenen Merkmale / Anhaltspunkte durch eine Fachfirma der Kampfmittelräumung auf eigene Kosten untersuchen zu lassen“ ausgesprochen – aha!

Das „Erdloch unbekannter Herkunft“ liegt zwar nicht im Baufeld, aber trotzdem haben wir sofort einige Fachfirmen kontaktiert. Diese scheinen jedoch sehr ausgelastet zu sein; von zwei Fachfirmen kam schon eine Absage wegen fehlender Kapazitäten. Mal sehen, wann wir eine Firma finden und was die Untersuchung kosten wird.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Teilungsvermessung geplant

Unsere Vermesserin hat sich gemeldet um den Termin für die Teilungsvermessung zu planen. Uns war vorher überhaupt nicht bewusst, was für ein organisatorischer Aufwand das ist, denn auch die Nachbarn, deren Grundstücke an die „Teilungspunkte“ grenzen, müssen wohl zur Teilungsvermessung eingeladen werden. Bei uns wären das dann die Deutsche Bahn und die Stadt Berlin.

Für die Teilungsvermessung ist nun ein Termin im Februar anvisiert. Die Baufrau wird vor Ort sein um sich das Schauspiel anzusehen. Wir sind gespannt!

Samstag, 14. Januar 2017

Grunderwerbsteuer fällig

Nachdem wir kurz vor Weihnachten den Fragebogen „zur Prüfung der Frage, ob ein sogenanntes einheitliches Vertragswerk über den Erwerb und die Bebauung des Grundbesitzes vorliegt“ an das Finanzamt Spandau zurückgesendet haben, ist heute der Steuerbescheid eingetroffen. Wie erwartet wird in unserem Fall die Grunderwerbsteuer nur für das Grundstück fällig.
Nach Bezahlung stellt das Finanzamt Spandau eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, die an unseren Notar übermittelt wird. Dieser veranlasst dann die Eigentumsumschreibung im Grundbuch. Wir sind gespannt, wie lange diese bürokratischen Schritte wohl noch in Anspruch nehmen werden.

Unser Grundstück liegt derweil im Winterschlaf…

Freitag, 6. Januar 2017

Baumprofi beauftragt

In den letzten Tagen haben sich einige Baumprofis unseren großen Nadelbaum angeschaut. Die gute Nachricht ist, es handelt sich um eine Tanne, das heißt wir brauchen keine Fällgenehmigung. Wir haben drei Kostenvoranschläge für Fällung und Entsorgung erhalten, die mit einer Preispanne von 350Euro bis 1200Euro sehr unterschiedlich ausgefallen sind.

Wir haben uns nun für Baumpflege Bloch entschieden: Dieser macht auf uns den zuverlässigsten Eindruck: Er hat sich als einziger sofort auf unsere Anfrage gemeldet, eine Besichtigung durchgeführt, noch vor Ort ein Angebot gemacht und einen Termin für die Fällung vorgeschlagen – so stelle ich mir das vor! Außerdem hat er den günstigsten Preis aufgerufen. Deshalb haben wir uns entschieden, auch die anderen kleinen Bäume im Baufeld (die wir eventuell in Eigenleistung fällen wollten) ebenfalls gleich von ihm entfernen zu lassen.

Im Februar heißt es dann also: Baaaaaaaaaum fällt!!

Außerdem kam heute die Rechnung vom Notar. Die Kosten befinden sich zum Glück im erwarteten Rahmen.